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Kater unter Trümmern geborgen
Geschrieben von: Tasso e.V.   
Donnerstag, den 09. April 2009 um 20:56 Uhr

TASSO-Newsletter


Fast fünf Wochen nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs haben Helfer der Feuerwehr am Montag einen Kater lebend aus den Trümmern geborgen. Der zwischen dem Schutt eingeklemmte Kater sei zwar sehr abgemagert gewesen, aber ansonsten offensichtlich unverletzt. Die Besitzerin von Felix konnte ihr Glück kaum fassen, ihr Tier nach so langer Zeit doch noch lebend wieder in die Arme schließen zu können. Die Feuerwehr vermutet, dass die Katze sich durch Regenwasser am Leben halten konnte.

 
Katze jedes Wochenende tagelang eingesperrt
Geschrieben von: Martina Küstner-Röcher   
Freitag, den 27. März 2009 um 22:57 Uhr

Wir bekamen Sonntag Nachmittag einen Anruf. Eine Frau erzählte uns, bei Ihr im Haus wohne ein junger Mann mit einer 6 Monate jungen Katze.

Die Katze werde übers Wochenende grundsätzlich alleine gelassen. Die Wohnung sei total verdreckt, das Katzenklo werde nicht gereinigt, so dass die Katze es nicht mehr benutze sondern in die Wohnung mache. Von Freitag bis Sonntag kein frisches Wasser oder Futter. Die Fenster seien immer gekippt und die Heizung abgeschaltet. In der Woche sei die Katze von morgens bis abends alleine, da der Besitzer berufstätig sei.

Wir erkundigten uns telefonisch bei der Polizei was zu machen sei. Gemeinsam fuhren wir dann vor Ort um uns die Situation anzusehen. Aus dem gekippten Fenster stank es fürchterlich nach Katzenklo. Überall Chaos soweit erkennbar. Die Katze machte aber äußerlich weder einen ungepflegten noch kranken oder verwahrlosten Eindruck. So waren uns die Hände gebunden und wir mussten unverrichteter Dinge wieder fahren. Leider!

Abends telefonierten wir mit dem Besitzer. Der Appell an sein Gewissen war vergebens. Er gibt das Tier nicht ab. Weil er so sehr an ihm hängt!

 
Katze ohne Unterhaltungswert - nach einem Jahr zurück
Geschrieben von: Claudia Koch   
Sonntag, den 15. März 2009 um 12:56 Uhr

Die von unserem Verein vermittelte Katze Kaya wurde nach einem Jahr wieder abgegeben. Unter anderem, weil der Unterhaltungswert fehlte!

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TASSO warnt vor unüberlegten tierischen Weihnachtsgeschenken
Geschrieben von: TASSO e.V.   
Samstag, den 06. Dezember 2008 um 13:20 Uhr

Vor allem Hundewelpen

und Katzenkinder gehören nicht unter den Christbaum

Alle Jahre wieder sehen sich Tierheime mit einer Flut von Vierbeinern konfrontiert, deren Besitzerwechsel erst wenige Wochen zurückliegt. Dabei handelt es sich um Weihnachtsgeschenke für Kinder, überwiegend kleine Hunde und Katzen, oft auch Meerschweinchen und Hamster. Nach der anfänglichen Freude über das „Spielzeug“ vergeht den Beschenkten offenbar recht schnell die Lust am neuen Hausgenossen, mutmaßt Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale im hessischen Hattersheim. „Ein Haustier bringt auch Verantwortung mit sich“, so der Tierschützer. „Auf der Tagesordnung stehen nicht nur Kuscheln, Schmusen und Streicheln, sondern auch regelmäßiges Gassi gehen, Saubermachen und Füttern. Manche Kinder sind damit überfordert. Wenn dann die Eltern nicht mitspielen, wird das unüberlegt geschenkte Haustier zur Belastung.“ Diese Einschätzung findet sich durchgängig auch bei Tierheimen in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München, wie diese auf Nachfrage bestätigten.

Philip McCreight appelliert an Eltern, Kindern keine Tiere zu Weihnachten zu schenken. Oder nur dann, wenn zuvor ganz klar über die notwendige Pflege und die Zuständigkeiten gesprochen wurde. „Auf Welpen unterm Christbaum sollte man aber grundsätzlich verzichten“, empfiehlt McCreight. „Damit sie möglichst schnell stubenrein werden, zerren manche frischgebackenen Hundebesitzer die kleinen, noch sehr empfindlichen Tiere durch den Schnee. Das kann mit bösen Erkältungen oder einer Lungenentzündung enden.“ Die beste Zeit, sich einen jungen Hund ins Haus zu holen, sei das Frühjahr. „Dann macht es auch mehr Spaß, draußen mit dem Hund herumzutollen“, sagt McCreight und verweist auf die Tierheime, in denen recht häufig schon bereits stubenreine junge Vierbeiner sehnsüchtig auf ein neues Herrchen oder Frauchen warten.

TASSO e.V.
Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany
Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400

www.tasso.net

 
Private Pflegestellen sind keine Tierheime
Geschrieben von: Norbert Koch   
Sonntag, den 02. November 2008 um 13:08 Uhr

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat entschieden, dass private Pflegestellen rechtlich nicht mit Tierheimen gleichzusetzen sind und damit auch nicht die besonderen Bestimmungen erfüllen müssen, denen Tierheime unterliegen. Geklagt hatte die Aktionsgemeinschaft für Tiere Langenfeld/Monheim. Das vollständige Urteile kann man hier nachlesen. Auslöser war eine Klage des Amtsveterinärs des Kreises Mettmann gegen den Verein, der - wie der Katzenschutz-Verein Siegen e.V. - private Pflegestellen betreibt. Es ist nunmehr ganz klar geregelt, dass private Pflegestellen weder genehmigt noch vom Amtsveterinär abgenommen werden müssen.

Wir hoffen, dass die größere Rechtssicherheit auch dazu führen wird, dass sich mehr Menschen bereit finden Pflegetiere zu Hause aufzunehmen.

 
Kastrationspflicht in Paderborn
Geschrieben von: Norbert Koch   
Mittwoch, den 24. September 2008 um 21:38 Uhr

Ab sofort gilt in der Stadt Paderborn eine Kastrationspflicht für Katzen! Damit ist Paderborn Vorreiter in Deutschland.

Der Katzenschutzverein Siegen begrüßt diese Entscheidung, die von vielen Tierschutzvereinen Deutschlands schon lange gefordert wird.

Die Vorlage des Amtes für öffentliche Ordnung in Paderborn führt dazu vier Begründungen auf:

  1. gesundheitliche Gefahren für Menschen und für Haustiere
  2. moralische und hygienische Belästigung der Bevölkerung;
  3. Dezimierung frei lebender, teilweise bestandsbedrohter Tiere; (damit sind insbesondere Vögel gemeint)
  4. Qualen verletzter und/oder kranker Katzen.
Der vollständige Text der Vorlage kann hier nachgelesen weden.
 
Jahreshauptversammlung, Katzenflut und ein Appell
Geschrieben von: Norbert Koch   
Dienstag, den 23. September 2008 um 21:55 Uhr

Dieses Jahr verzeichnete die Jahreshauptversammlung 15 Teilnehmer. Nicht viel, werden Sie sagen. Aber immerhin doch mehr als im letzten Jahr. Und im Verhältnis zur Vereinsgröße sogar eine erfreulich hohe Zahl.

Auf der Tagesordnung stand die Neuwahl des/der zweiten Vorsitzenden. Unser langjähriges Vorstandsmitglied Martina Diehl hat sein Amt niedergelegt. Wir möchten ihr an dieser Stelle noch einmal danken und freuen uns, dass sie weiter aktiv bei uns mitarbeiten wird.

Neu gewählt wurde dann eine andere Martina: Wir freuen uns, dass sich Martina Küstner-Röcher bereit erklärt hat den Posten zu übernehmen. Martina leitet zusammen mit ihrem Mann unsere Pflegestelle in Eiserfeld. Derzeit sind die Beiden zusammen mit unserer Geschäftsführerin Manuela Görg rund um die Uhr unterwegs um verwilderte Katzen in Niederschelden einzufangen. Die Tiere werden tierärztlich behandelt und - soweit möglich - kastriert. Jungkatzen werden aufgenommen und gezähmt und sollen vermittelt werden.

Ein wichtiges Thema der Jahreshauptversammlung war die Flut von Katzen, mit der sich im Moment nicht nur unser Verein konfrontiert sieht. Gerade in den letzten Wochen und Monaten häufen sich die Anrufe wegen Katzen, die am besten sofort abgegeben werden sollen. Unsere Pflegestellen platzen aus allen Nähten. Am Samstag konnte ich mich selbst davon überzeugen, dasss es im Katzenhaus des Tierheimes Siegen ähnlich dramatisch aussieht. Einen Kater, der im Katzenhaus nur verängstigt in der Ecke saß, haben wir auf Bitte von Frau Engel, der Leiterin des Katzenhauses, in unsere Pflegestelle übernommen. Inzwischen blüht der Kerl richtig auf. Ich möchte an dieser Stelle Frau Engel und dem Tierschutzverein Siegen für die gute Zusammenarbeit bei Fang und Pflege verwilderter Katzen danken.

Was brauchen wir und woran mangelt es im Moment am meisten?

In einem Wort: Pflegestellen. Im Moment müssen wir zu viele Katzen abweisen, weil einfach kein Platz mehr ist.

Wie stellen wir uns die ideale Pflegestelle vor? Sie sollten einen Raum haben, in dem Sie ein oder auch mehrere Tiere aufnehmen könnten. Sie sollten mobil sein, damit Tierarztbesuche kein Problem sind. Nicht nur Sie, auch Ihr/e Mitbewohner/innen sollten Katzen mögen und Sie in Ihrer Tierschutzarbeit unterstützen. Der schwierigste Teil: Sie sollten bereit sein, sich um die Vermittlung Ihrer Tiere zu kümmern und sie am besten auch in das neue Zuhause bringen. Bei all dem werden Sie von unseren erfahrenen aktiven Mitglieder mit Rat und Tat unterstützt. Sie werden nicht allein gelassen! Also fassen Sie sich ein Herz und melden Sie sich bei uns! Sie helfen uns schon, wenn Sie nur eine Katze aufnehmen können. Wir freuen uns auf Sie.

 
Unsere Vermittlungstiere als Filmstars
Geschrieben von: Norbert Koch   
Samstag, den 13. September 2008 um 22:17 Uhr

Von einigen unserer Tiere können Sie sich jetzt kleine Filme ansehen.

Den Anfang machen unsere Diven Cassy und Evi.

Viel Spaß beim Schauen!

 
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